Stärken, informieren und sensibilisieren

Die Frauenberatung bietet Fachkräften und Auszubildenden des psycho-sozialen Bereichs Fortbildungen.

Unsere Präventionsangebote richten sich an Jugendliche ab ca. 14 Jahren und können sowohl in Schulen als auch an anderen Orten angeboten werden.

Frauen in Einrichtungen der Behindertenhilfe sind eine weitere Zielgruppe unserer Präventionsangebote. 

Wir arbeiten geschlechtsspezifisch und mit feministischer Grundhaltung – Je nach Themengebiet finden unsere Angebote in Frauen-Gruppen oder in gemischtgeschlechtlichen Gruppen statt.

 

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Präventionsprojekte auf einen Blick

Unsere Präventionsangebote richten sich an Schüler*innen an weiterführenden Schulen.

Ein Präventionsangebot für 9. Klassen an weiterführenden Schulen

Das Präventionsangebot findet im Workshop-Format statt. Je nach gewünschter Intensität benötigen wir 2 bis 4 Schulstunden zur Durchführung. 

Ziele des Workshops sind, die Sensibilisierung für alltägliche Gewaltformen, die Reflexion persönlicher Grenzen in zwischenmenschlichen Beziehungen und die Erprobung des Consent-Prinzips.

Auch sexualisierte Gewalt beginnt mit Worten – Somit liegt der Fokus auf der Kommunikation eigener Bedürfnisse und Grenzen.

Ein Präventionsangebot für Mädchen an weiterführenden Schulen

Das Präventionsprojekt hat den Schwerpunkt Sexting. Digitale Medien sind ein fester Bestandteil des Alltags. Gerade Mädchen und Frauen erleben hier häufig Grenzverletzungen oder gar sexualisierte Gewalt.

Sexting ist eine Art, um online intim zu werden. Wir sprechen im Workshop über Risiken und bildbasierte digitale Gewalt – Die Grenzen zum gefährlichen Cyber Grooming zu verdeutlichen, über rechtliche Aspekte zu informieren und Sicherheitsregeln an die Hand zu geben, sind die Zielsetzungen.

Wir arbeiten ca. 1,5 bis 2 Stunden in einer Mädchen-Gruppe.

Ein Präventionsangebot für 10. Klassen an weiterführenden Schulen

Das Präventionsangebot stellt eine Orientierungshilfe dar, um Jugendlichen zum einen Impulse und Austauschmöglichkeiten zu gelingenden, wertschätzenden Beziehungen zu ermöglichen und zum anderen eine Sensibilität für Gewaltformen, Warnsignale und eigene Grenzen zu schulen.

„Liebe ist…“ umfasst einen Schultag von 6×45 Min.

Präventionsprojekt für Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung

Es werden folgende Themen behandelt: Gefühle wahrnehmen, Grenzen für das Gegenüber beim eigenen Körper festlegen, meine Rechte, Nein sagen und zeigen, Merkmale einer positiven Beziehung, Verhalten in grenzwertigen Situationen, gute und schlechte Geheimnisse, eigene Stärken, Hilfe holen und Informationen über Ansprechpartner und Anlaufstellen. Das Präventionsprojekt beinhaltet sieben Einheiten mit jeweils zwei Unterrichtseinheiten à 45 Minuten.

Projekttag für Frauen mit geistiger Behinderung

Ein Projekttag zur Selbstwahrnehmung und -stärkung von Frauen mit Handicap, bei dem auch das Einstehen für die persönlichen Grenzen eine Rolle spielt. Die Teilnehmerinnen haben an vielen Stellen die Möglichkeit eigene positive oder negative Erfahrungen einzubringen, z.B. mit Grenzüberschreitungen, dem Nein sagen oder dem Einfordern von eigenem Freiraum.

Unsere Fortbildungen für Fachkräfte & alle, die welche werden wollen

Sexualisierter Gewalt traumasensibel begegnen:
Wissen, Haltung & Handlungssicherheit

Fortbildung für Fachkräfte im pädagogischen Bereich (Lehrkräfte, Erzieher*innen, usw.) und Interessierte

Themen:

  • Grundlagen zu sexualisierter Gewalt
  • Folgen sexualisierter Gewalterfahrungen und Trauma
  • traumasensible Haltung im beruflichen Kontakt
  • Handlungssicherheit im Umgang mit betroffenen Erwachsenen
  • sensibler Umgang mit Grenzen, Sprache und Gesprächssituationen
  • Reflexion der eigenen professionellen Rolle

Dauer: ca. 7 Stunden

Schutz braucht Haltung:
Wege zu professionellem Handeln bei sexualisierter Gewalt

Fachkräfte und Auszubildende/Schüler*innen im pädagogischen Bereich

Themen:

  • Was ist sexueller Missbrauch? Wer sind die Täter, wie handeln sie?
  • Welche Auswirkung haben die Übergriffe für die Betroffenen?
  • Wie gehe ich mit einem Verdachtsfall in der Einrichtung um?
  • Welche Handlungsmöglichkeiten gibt es?
  • Sichere Orte schaffen – Prävention im pädagogischen Arbeitsalltag

Dauer: Ein Schultag mit 6 Unterrichtsstunden à 45 Minuten